6. APRIL 2009 – DIE NACHT, DIE ALLES VERÄNDERT HAT

Ein verheerendes Erdbeben, das eine ganze Stadt zerstört hat.
Eine besondere Freundschaft, die aus den Trümmern gewachsen ist.

Eine unfassbare Geschichte, die mich so tief berührt hat, dass ich darüber schreiben musste.

Am 6. April 2009 um 3:32 Uhr brach die Katastrophe über die Stadt L’Aquila herein. Die traurige Bilanz: 309 Tote, 1500 Verletzte, über 65.000 Obdachlose.

Das Erdbeben von L’Aquila hat mich nicht mehr losgelassen – die Skandale, die Schicksale und die Stärke der Menschen.

Eine Tür ohne Haus. Eine Stadt ohne Bewohner. Eine Vision mit Zuversicht.

Die Vision, die mich antreibt: ein kleines Stück zum Wiederaufbau beitragen.
Nicht mit Steinen, Holz oder Beton, sondern mit Worten.

Besonders ans Herzen gewachsen ist mir L’Aquilas Vorort Onna.

Onna, ein Vorort von L’Aquila. Ein Ort, der zwei Tragödien vereint. Ein Ort, der Versöhnung lebt.

Nach dem NS-Massaker am 11. Juni 1944 in Onna legte dort ausgerechnet die Katastrophe 2009 den Grundstein für eine besondere deutsch-italienische Freundschaft.

Meine Romane rücken sowohl die Hintergründe der Tragödie als auch die unerschütterliche Zuversicht und Versöhnung in den Fokus.

Mehr als Romane. Mehr als Fakten. Mehr als ein Erdbeben.

Ihre Sara More

Der Weg ist lang. Gehen wir ein Stück zusammen?

FOTOVERWEISE: Chiesa San Bernardino und Altstadt; L’Aquila von oben, Onna 2024/2026: scs (4), Villa Sant’Angelo 2013/ L’Aquila 2015: T.Sch (2), GALERIE: scs (5), T.Sch (3)